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Donnerstag, 3. September 2009
Leichtigkeit
frl eichhorn, 01:01h
Urlaub ist immer gut. Auch wenn ich das Wort Urlaub nicht mag. Ich denke dabei immer an Erholung auf Kommando. Immerhin hat er mich aber bewogen, den derzeitigen Brötchengeber zugunsten eines anderen aufzugeben. Geld ist dabei unwichtig. Die Weiterentwicklung zählt. Manchmal sind Entscheidungen plötzlich ganz leicht.
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Montag, 3. August 2009
Das Ich auf der Polsterbank
frl eichhorn, 01:53h
So, nun isses soweit. Ich begebe mich in professionelle Behandlung. Das gibt bestimmt ein schönes Gesprächsthema für die nächste Party.
Nebenbei stelle ich fest, dass ich selbst, wenn ich davon erzähle, eine Therapie machen zu wollen, gleich noch eine Relativierung hinterherschiebe. Das Gegenüber reagiert in der Regel netterweise entgegenkommend. Etwas verwundert bin ich dann über mich selbst und meine Vorurteile. Ist doch die psychische Gesundheit genauso wichtig wie die physische, fast wichtiger.
Ich bin so groß geworden. Probleme waren mit sich selbst oder mit der betreffenden Person zu klären. Damals waren die Probleme aber auch andere und Selbstverwirklichung noch kein anerkanntes Lebenskonzept. Das Wort Psychotherapeut konnte man erst nach der Wende unfallfrei buchstabieren.
Etwas enttäuscht war ich, bei der ersten Sitzung, keine bequeme Ottomane vorzufinden, sondern eine merkwürdige Polsterbank, auf der es nazu unmöglich war, längere Zeit bequem und entspannt zu sitzen. Darüber hinaus geriet der Flüssigkeitshaushalt in optischer Richtung etwas ins Ungleichgewicht. Die Seele scheint sich dafür balsamiert und wohler zu fühlen. Schaun wer mal.
Nebenbei stelle ich fest, dass ich selbst, wenn ich davon erzähle, eine Therapie machen zu wollen, gleich noch eine Relativierung hinterherschiebe. Das Gegenüber reagiert in der Regel netterweise entgegenkommend. Etwas verwundert bin ich dann über mich selbst und meine Vorurteile. Ist doch die psychische Gesundheit genauso wichtig wie die physische, fast wichtiger.
Ich bin so groß geworden. Probleme waren mit sich selbst oder mit der betreffenden Person zu klären. Damals waren die Probleme aber auch andere und Selbstverwirklichung noch kein anerkanntes Lebenskonzept. Das Wort Psychotherapeut konnte man erst nach der Wende unfallfrei buchstabieren.
Etwas enttäuscht war ich, bei der ersten Sitzung, keine bequeme Ottomane vorzufinden, sondern eine merkwürdige Polsterbank, auf der es nazu unmöglich war, längere Zeit bequem und entspannt zu sitzen. Darüber hinaus geriet der Flüssigkeitshaushalt in optischer Richtung etwas ins Ungleichgewicht. Die Seele scheint sich dafür balsamiert und wohler zu fühlen. Schaun wer mal.
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